Binäroptionenmarkt in Deutschland

Deutschland ist die größte Volkswirtschaft Europas und daher erlebt die deutsche Bevölkerung noch besseren Lebensstandard als die meisten Menschen von Europa. Die hohe Sparquote in Deutschland hat dazu geführt, dass viele Deutschen viel zu viel von flüssiges Bargeld haben und suchen gerade nach neue Möglichkeiten um ihr Geld zu investieren und daraus höheren Profit zu schlagen. Die hohen Rendite bei Binäroptionen sind gut bekannt und es ist daher keine Überraschung dass zahlreiche Deutschen zu diesem lukrativen Markt angezogen werden. Damit ist der deutsche Binärmarkt einer der am schnellsten wachsenden Märkte in der Binärindustrie.

Deutsche Wirtschaft
Die Wirtschaftliche Situation hat nicht immer so rosig ausgesehen. Nach der Wiedervereinigung von Ost- und West-Deutschland in 1990 litt das Land unter Wirtschaftsstagnation. Es war nur dank den unglaublichen Bemühungen der Bundesregierung bzw. den wirtschaftlichen Reformen, dass der Rückgang in der Wirtschaft gestoppt wurde. Danach konnte die Wirtschaft aus der Stagnation herausgerissen werden und dann ging es schnell – bis Mitte der 2000er Jahre ist schon Deutschland ein führendes Exportland der Welt geworden. Allerdings, sobald die Wirtschaft wieder auf den Beinen wurde, die ganze Welt wurde von der globalen Finanzkrise betroffen. Die hat das deutsche Wirtschaftswunder noch mal gestoppt.

Dennoch erwies sich die deutsche Wirtschaft sehr widerstandsfähig und schaffte sich schnell zu erholen. Im Jahr 2011 war der Wert der gesamten Exportmenge des Landes mehr als 1.3 Trillionen USD.
Obwohl die deutsche Wirtschaft die gesündeste Wirtschaft Europas sei, sei es aber auch immer noch abhängig von externer Nachfrage nach deutschen Waren oder Dienstleistungen. Dadurch wird die Wachstum angefacht. Das heißt, alle Schwankungen der externen Marktpreise beeinflussen auch die Preise von deutschen Aktien und die Werte von Indizes. Natürlich mit dem aktiven Finanzmarkt hat dies dazu beigetragen, dass der Binäroptionenmarkt seine Wachstumphase in Deutschland genau soeben erlebt.

Es ist auch unterstützt durch die allgemein steigende Popularität der Binärindustrie. Daher kommen natürlich auch mehrere Makler an um ihre Dienstleistungen in Deutschland anzubieten.

Hander mit Binäroptionen in Deutschland
Obwohl es keine spezifischen Regelungen gibt wenn es zum Binärhandel in Deutschland kommt, wird dieser Handel als eine legale Tätigkeit anerkannt. Binärhandel ist analogisch und daher ähnlich angesehen wie die anderen Finanzinstrumenten die von der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) anerkannt werden. Das deutet zusätzlich noch an, dass die deutschen Händler ebenfalls zugelassen sind die Binäroptionen mit Broker außer Deutschland zu handeln. Typische Broker mit deutscher Niederlassung sind BDSwiss (Hier gehts zum Testbericht), 24option oder Optionweb. Eine komplette Übersicht finden Sie in unsere Binäre Optionen Broker Vergleich. Jetzt vergleichen!

Solange der Broker innerhalb der Europäischen Union zugelassen ist, dürfen die deutschen Händler mit ihm mitarbeiten. Durch die Harmonisierung der EU-Finanzdienstleistungsmärkte sind die gesetzlichen Rechte den deutschen Händler unter den EU-Gesetze geschützt. Noch besser gesagt, alle Makler die sicher für die UK oder Frankreich sind, sind ebenso sicher für die deutschen Händler. Alternativ empfehlen wir Binary.com. Hier gehts zum Erfahrungsbericht.

Lehren der BVB-Krise

Borussia Dortmund ist nicht mehr Tabellenletzter, sondern hat sich durch den Sieg in Freiburg auf den Relegationsplatz vorgearbeitet. Wer hätte gedacht, dass Borussia Dortmund sich zu diesem Zeitpunkt der Saison im Abstiegskampf befindet?

Welche vier Lehren lassen sich aus der Krise der Dortmunder für den BVB und die erste Fußball-Bundesliga insgesamt ziehen?
Vier Lehren der Dortmund-Krise

Insgesamt habe ich vier Lehren ausgemacht. Wenn jemand noch eine weitere hat oder eine Anmerkung loswerden möchte, so hinterlasse er gerne einen Kommentar.

1) Mit Ausnahme der Bayern ist keine Mannschaft davor gefeit, in einer Saison abzurutschen

Kaum jemand hätte gedacht, dass Dortmund in dieser Saison im Tabellenkeller feststeckt. Viele hatten fest damit gerechnet, dass der BVB sich als eindeutige zweite Kraft in der Bundesliga etabliert. Doch die Leistungsdichte hinter den Bayern ist hoch, zumal der VFL Wolfsburg durch seinen Sponsor sehr viel Geld in Spieler investieren kann.
Vielleicht erwischt es in der nächsten Saison die Wolfsburger mit einer unerwarteten Krise.

Klar ist aber auch, dass eine so schwere Krise für einen in den vorherigen Spielzeiten so erfolgreichen Verein eher selten ist. Nicht einmal der Schalker Absturz von Platz 2 (2009/10) auf Platz 14 in der folgenden Saison scheint mir vergleichbar, da der zweite Platz in 2009/10 vielleicht eher ein positiver Ausrutscher war bei Rang 8 im Vorjahr.

Die Dortmunder Krise macht umso klarer: Die einzige Mannschaft, die fast zu 100 Prozent in jedem Jahr mindestens die Top 4 erreicht, ist der FC Bayern.

2) In der kurzen Frist spielt Glück im Fußball eine große Rolle

Was bezeichne ich als Glück bzw. Pech? Wenn eine Mannschaft vergleichsweise viele Torchancen rausspielt und dabei nur wenige Tore erzielt, während sie andererseits bei wenigen zugelassenen Chancen viele Tore kassiert, dann nenne ich das vor allem Glück. Sicherlich spielt auch eine Rolle, ob wie gut die eigenen Stürmer die Chancen verwerten, doch dieser Einfluss wird überschätzt.

Wenn man sich die herausgespielten Chancen der Dortmunder anschaut, dann sieht man, dass der BVB nach Bayern und Wolfsburg gemeinsam mit Bayer Leverkusen die drittmeisten Torchancen aller Vereine herausspielt. Doch weniger als jeder zehnte Torschuss findet den Weg in die Maschen. Dortmund hat die Chancen, der Gegner ist jedoch sehr viel effizienter im Verwerten der Torchancen. Etwas mehr als jeden fünften Torschuss aufs Dortmunder Gehäuse müssen Weidenfeller oder Langerak anschließend wieder aus den Maschen holen.

Ein einzelnes Fußballspiel und auch eine Saison mit einer überschaubaren Anzahl an Spielen werden zu einem Großteil vom Glück bestimmt. Dazu zähle ich auch das Glück eines Laufes. Wäre der BVB nicht ganz so beschissen in die Saison gestartet, dann hätten die Spieler zumindest teilweise ihr Selbstvertrauen behalten und der BVB befände sich zumindest im Niemandsland der Tabelle.

3) Die Leistungsdichte hinter dem FC Bayern ist hoch, so dass kleine Unterschiede bereits einige Tabellenplätze ausmachen können

Wie gesagt möchte ich dennoch nicht bezweifeln, dass neben Glück die Qualität der Stürmer eine Rolle beim Nutzen von Torchancen spielt. Und da geben Ramos und Immobile derzeit keine gute Figur ab, auch wenn schon zu Zeiten Lewandowskis die Chancenverwertung schon das große Manko des BVB war. Damals spielte der BVB jedoch noch mehr Chancen heraus.

Beim BVB tat sich vor der Saison sehr viel. Viel Veränderung stellt dabei sowohl Chance als auch ein hohes Risiko dar: Da geht ein herausragender Mann wie Lewandowski, gleichzeitig kommen vor der Saison mit Immobile, Ginter,Ramos,Kagawa und Sahin etliche namhafte Neuzugänge.

Und dann passt es nicht, wo auch immer. Dann verstehen sich die Leute innerhalb der Mannschaft nicht (mehr) so gut. Dann klappt die Integration nicht reibungslos. Dann ist Ramos vermutlich ein besonders sensibler Spieler, der sich vergebene Torchancen mehr zu Herzen nimmt als vorher ein Lewandowski. Hinzu kommt Verletzungspech.

4) Klopp ist nicht ganz so groß, wie er nach seinen Erfolgen gemacht wurde

Selbst ein Jürgen Klopp, der den BVB zu einem Spitzenteam der Bundesliga geformt hatte, wird derzeit wieder in Frage gestellt. Der Mann, der vor einem halben Jahr noch Heldenstatus genoss. Wo liegt die Wahrheit? Vermutlich ist Klopp nicht so grandios, wie er nach zwei deutschen Meisterschaften, zwei deutschen Vizemeisterschaften, einem Pokalsieg und dem CL-Finale gemacht wurde. So schlecht, wie er nun teilweise dargestellt wird, ist er natürlich auch nicht.

Da wird von den Medien wieder einmal viel aufgebauscht und Klopp permanent als ratlos dargestellt. Eine gewisse Ratlosigkeit muss man Klopp angesichts dieses Negativlaufs auch einfach mal zugestehen. Der Mann hat sich vermutlich nach den letzten drei unglaublich erfolgreichen Jahren auch ein bisschen selbst überschätzt. Wer will es ihm verdenken? Der Mann braucht vermutlich auch erst einmal ein wenig Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen.

Doch warum bitte soll ein Jürgen Klopp, der schon in Mainz schwierige Situationen erfolgreich bewältigt hat, nun der falsche Mann sein? Mit Mainz war Klopp zweimal in Folge knapp am Aufstieg in die Bundesliga gescheitert. Im dritten Anlauf hat es dann in der Saison 2003/04 geklappt.

Lance Armstrong Buchkritik: Lance Armstrong von Juliet Macur

Wer ist Lance Armstrong? Ist er der große Held, der zunächst den Krebs besiegte und dann durch seinen Willen und Disziplin sieben Mal in Folge die Tour de France gewann? Dies ist die Version, die Lance Armstrong mit seinen beiden Büchern selbst verbreitete.

Doch nach all den Dopingenthüllungen um den Texaner beherrscht ein anderes Bild die Öffentlichkeit: Lance Armstrong ist demnach ein Betrüger, der durch sein Doping Konkurrenten und Öffentlichkeit getäuscht hat.

Diese Auffassung vertritt auch die Autorin Juliet Macur in ihrer Biografie, die den Untertitel Wie der erfolgreichste Radprofi aller Zeiten die Welt betrog besitzt. Lohnt sich die Anschaffung dieses Buches und wie ist der Mensch und die Leistung von Lance Armstrong nach all den Enthüllungen zu sehen?

Googelt man nach Lance Armstrong, so ist auf der rechten Seite der Suchergebnisse zu lesen, dass er mit 21 Jahren der jüngste Profi-Straßenweltmeister aller Zeiten geworden ist. Eine ziemlich bescheidene Aussage über jemanden, der ab 1999 sieben Mal in Folge den Gesamtsieg der Tour de France holte. Doch Armstrong wurden diese sieben Toursiege aufgrund von Dopingvergehen aberkannt. Sein Ruf in der Öffentlichkeit ist zerstört.

Doch nicht nur sportlich ist der Texaner tief gefallen, auch finanziell geht es ihm an den Kragen: Armstrong wurde zu einer Strafzahlung von 10 Millionen Dollar an seinen ehemaligen Sponsor SCA verurteilt. Doch das ist nicht alles: Die US-Regierung fordert etwa 100 Millionen von Armstrong, da sich das Staatsunternehmen US Postal von Armstrong hinters Licht geführt sieht.

Juliet Macur zeichnet in ihrem Buch den Lebensweg Armstrongs nach. Sehr akribisch trägt sie dabei Informationen über Armstrong zusammen: Ermittlungsergebnisse von USADA (amerikanische Anti-Dopingagentur) und US-Regierung, Zeitungsberichte und zahlreiche Gespräche mit Arbeitskollegen, (ehemaligen) Freunden und Familienmitgliedern sorgen für ein recht umfassendes Bild von Armstrong.

Und dieser kommt dabei gar nicht gut weg. Ein egoistischer Mensch, der Menschen für seine beruflichen Zwecke benutzt hat und Familienmitglieder, die enttäuscht vom Texaner sind. So soll Armstrong seine Mutter nicht finanziell unterstützt haben, als diese in sehr armen Verhältnissen lebte.

Zudem wird immer wieder deutlich, wie Armstrong versuchte, kritische Medienberichte durch Klagen zu denunzieren und zukünftig zu verhindern. Armstrong bedrohte Menschen, die von seinem Dopingprogramm wussten und darüber reden wollten, wie Betsy Andreu, die Frau des Fahrers Frankie Andreu,Floyd Landis oder Tyler Hamilton. Armstrong verleumdete diese Menschen seinerseits, wenn sie gegenüber einer Organisation ausgepackt hatten.

Armstrong kommt in diesem Buch alles andere als gut weg. Gerade die Art und Weise, wie Armstrong Menschen bedrohte und in der Öffentlichkeit bekämpfte, die gegen die Omerta im Radsport verstießen, ist widerlich.

Wie ist Armstrong sportliche Leistung angesichts der Tatsache einzuordnen, dass Doping zu Armstrongs Glanzzeiten im Radsport dazugehörte wie das Aufpumpen der Fahrradreifen? Macur behauptet immer wieder, Armstrongs Teams hätten als einzige das Dopingsystem systematisch betrieben, also alle wichtigen Fahrer des Teams hochprofessionell gedopt. Und bei all den Fakten, die dieses Buch liefert, besteht an dieser Professionalität kein Zweifel. Doch wie kann Macur behaupten, dass in anderen Teams der Umgang mit Dopingmitteln nicht so systematisch erfolgte wie in Armstrongs Teams? Sie hat dafür keine Beweise, was kein Wunder ist, schließlich wäre die Recherchearbeit ins Uferlose ausgeartet. Im Festina-Team etwa, das 1998 im Rahmen des großen Skandals von der Tour de France ausgeschlossen wurde, soll Doping laut Betreuer Willy Voet ebenfalls systematisch betrieben worden sein.

An dieser Stelle wird das Buch unfair. Macur will uns glauben machen, dass Armstrong “die Welt betrog”, doch stellt diese Behauptung angesichts eines Systems, in dem alle dopen und der Umfang nicht vergleichbar ist, lediglich eine Vermutung dar. Vielleicht hat Armstrong seine Gesundheit durch Medikamentenmissbrauch noch mehr riskiert als andere, das lässt sich heute kaum mehr feststellen.

So fehlt bei Macur jegliche Relativierung der Dopingpraktiken rund um Lance Armstrong. In einem System, in dem ohne Doping ein deutlicher Wettbewerbsnachteil entsteht, steht ein Fahrer wie Armstrong vor seinem Eintritt ins Profilager vor folgender Entscheidung: Entweder ich werde Radprofi, dann muss ich Doping akzeptieren, wenn ich Erfolg haben will. Oder ich entscheide mich gegen die Profikarriere, dann arbeite ich, wenn ich wie Armstrong nichts gelernt habe , bei Starbucks an der Kasse.

Und wenn ich mich für den Radsport entscheide und Erfolg haben will, muss ich dann nicht sicherstellen, dass ich die Möglichkeiten des Dopings für mich ausnutze? Ich muss schließlich davon ausgehen, dass andere Spitzenfahrer ebenso mit allen Mitteln Erfolg haben wollen. Muss ich dann in diesem System nicht an die Grenzen gehen? Ist es dann verwerflich, wenn ich zum Thema Doping immer wieder lüge, wie es alle anderen aktiven Radprofis auch tun?

Es ist interessant, in diesem Buch Einzelheiten zu Armstrongs Dopingprogramm zu erfahren, doch zeugt es von einem sehr einfachen Weltbild, Armstrong als Betrüger zu verurteilen. Er mag ein egoistischer Mensch sein, der skrupellos Menschen benutzt, einschüchtert und fertigmacht, doch ist es falsch, Armstrong für seine Dopingpraktiken derart undifferenziert an den Pranger zu stellen. Nicht Lance Armstrong oder Jan Ullrich haben die Öffentlichkeit betrogen, sondern der Radsport in seiner Gesamtheit.

Ich habe früher Lance Armstrongs Autobiographien gelesen und mir ist noch gut in Erinnerung, dass Armstrong in diesen Büchern immer betonte, dass er ohne Doping diese außergewöhnlichen Erfolge bei der Tour de France errungen habe. Diese unnötige Täuschung seiner Fans und diese Selbstbeweihräucherung als Helden nehme ich Armstrong übel. Es hätte ausgereicht, wenn Armstrong bei entsprechenden kritischen Presseberichten immer wieder betont hätte, sauber zu sein, doch Armstrong wollte sich besser darstellen, als er wirklich war.

Angesichts der Tatsache, wie Armstrong Kritiker seiner Person mundtot gemacht hat, wie systematisch er und sein Team gedopt haben und wie dominant Armstrong bei der Tour de France dann gefahren ist, vermute ich, dass Armstrong eine Sache seinen Konkurrenten voraus hatte: Er wollte noch mehr mit allen Mitteln der Beste sein .